Zu Lotte in Weimar (1939) zeigt sich unter einem Packpapier mit Beschriftung eine reich gemischte Sammlung von handschriftlichen Notizen von Thomas Mann und von Dritten, ein Brief, der Auskunft über Frankfurter Dialektausdrücke gibt, Ausschnitte aus Broschüren und Tageszeitungen, Blätter aus dem Kalender der Deutschen Buch-Gemeinschaft aus dem Jahre 1932 und Druckfahnen zu Lotte in Weimar, allerdings fragmentarisch, 26 Seiten zu Kapitel 2 und 3 enthaltend. Die ersten Materialien stammen von 1919 - etwa ein für die Konzeption der Lotte-Gestalt grundlegender Artikel des Jungdeutschen Eduard von Bülow zum Verrat Goethes an Friederike Brion aus der Frankfurter Zeitung -, weitere aus den Jahren 1930-32, während derer Thomas Mann im Hinblick auf die Jahrhundertfeier zu Goethes Geburtstag gezielt seinen Fundus ausbaute, und einige schliesslich aus der eigentlichen Schaffensphase von 1936 bis 1939.
Das Manuskript von Lotte in Weimar liegt in der Bibliotheca Bodmeriana in Cologny bei Genf.