Zeit seines Lebens setzte sich Thomas Mann mit gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Strömungen auseinander, übte Kritik an Thesen Dritter und stellte seine eigenen zur Diskussion. Zeitereignisse und Jubiläen gaben den Anlass zu Reden, Aufsätzen, Glückwunschadressen, Einführungen zu Lesungen und Aufrufen.
Das TMA verfügt über zahlreiche handschriftliche Notizen, über Manu- und Typoskripte sowie über Materialien zum essayistischen Werk. Manuskripte liegen unter anderem zu folgenden Essays vor: Goethe und Tolstoi (1922), Über die Ehe (1930), Lübeck als geistige Lebensform (1926), Achtung, Europa! (1935), Freud und die Zukunft (1936), Schopenhauer (1938), Bruder Hitler (1939), Über Goethes Faust (1938), Journal mit Notizen zu Goethe (Gedanken, Exzerpten und Zitathinweisen), Das Problem der Freiheit (1938), Deutsche Hörer (Radioansprachen BBC 1940-1945), Nietzsches Philosophie im Lichte unserer Erfahrung (1947), Goethe und die Demokratie (1949), Meine Zeit (1950), Versuch über Schiller (1954), Versuch über Tschechow (1954).