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Dokor Faustus

Die Handschriften zu Doktor Faustus (1947) bilden ein Schwergewicht. Das Manuskript ist vollständig erhalten. Es umfasst das handschriftliche Titelblatt „Doktor Faustus - Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde”, das Kapitelverzeichnis „Teilung in Bücher”, nebst dem Motto (Dante, Inferno, II. Gesang), und schliesslich die voluminöse Folge von 857 Manuskriptseiten, zum Teil mit Korrekturen auf der Rückseite.
Die Schrift zieht sich verschiedenfarbig durch das Manuskript: bis Seite 29 in der gewohnt dunklen Tinte abgefasst, fliesst die Schrift bis Seite 198 türkisfarben, alsdann wieder in der obligaten schwarzen Tinte, um kurz türkisfarben einzusetzen und ab Seite 652 mit Kugelschreiber fortgeführt zu werden. Die Seiten 711-857 werden wieder türkisfarben fortgesetzt.
Den Abschluss machen 2 Blätter Zitatanhang in Maschinenschrift.
Ein Konvolut birgt 177 Blätter Ausgeschiedenes, ein anderes auf 216 Blättern Notizen. Die Materialien umfassen zahlreiche Zeitungsausschnitte in Deutsch und Englisch, Broschüren, Briefe an Thomas Mann von Michael Mann, Paul Tillich und Bruno Walter, handschriftliche Informationen eines Arztes, eine Handschrift Theodor W. Adornos (Noten „Beethovens Arietta”), Konzertprogramme und Fotografien sowie Notizen und Exzerpte Thomas Manns.

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